Ein offener ehrlicher Brief an die Antifa

Gelbwesten – Offener Brief an die Antifa

Es geht um ALLE Menschen, die hier leben. JEDER von ihnen könnte morgen mit gelber Weste auf der Straße stehen, auch wenn er heute noch in Wedding in der Bude hockt und schweigt.
Es geht um euren Demo-Aufruf für den 1. Mai in Berlin: Ja! „Es wird Zeit, dass Deutschland aufwacht und mitmacht, hier sind dieselben kriminellen Kräfte an den Hebeln der Macht. An alle: Diesen Aufruf verbreiten – überall – mit allen — Anmerkung: “friedlichen“ — Mitteln“. Der kleine Unterschied steht in Klammern. Leute, mit eurem Aufruf, aufzustehen und die Hebel der Macht aus den kriminellen Händen zu nehmen, habt ihr unsre volle Zustimmung. Punkt. Zur WAHL DER MITTEL möchten wir aktuell eine wichtige Einschränkung machen:

Demoliert nicht das Eigentum der Menschen, die in Deutschland und anderswo leben und Anteil an der Gemeinschaft haben – keine Autos, keine Fensterscheiben oder sonstiges und verletzt sie nicht. Denn ALLE Menschen, die hier leben – und heute noch schweigen, könnten morgen mit euch, mit uns ALLEN gemeinsam auf der Straße stehen und den „kriminellen Kräften“ die „Hebel der Macht“ entreißen – aber nur, wenn wir beide (ihr und wir) sie nicht vorher angreifen, ihre Sachen beschädigen und sie auf uns wütend machen.
Wenn wir dieses System beenden und durch etwas neues und besseres ersetzen wollen, dann brauchen wir ALLE Menschen, die hier leben.
Es kann ja auch nicht sein, dass es dann WIEDER eine kleine Gruppe ist, die sagt, was abgeht.
Wir wollen ja BEIDE, dass die Macht von den Menschen ausgeht und nicht von geldgeilen, parasitären Bonzen, die mit ihrem Geld und ihrer Macht über die Menschen bestimmen.

Wir haben dafür ein Wort gefunden: Korporatismus – also, dass die großen Konzernbosse und Politiker sich verbünden und überlegen, wie sie die kleinen Leute am besten ausnehmen – und wehe, einer sagt was dagegen, der wird platt gemacht. Das wollen wir AUCH nicht.
Deshalb stimmen wir euch bei eurem Aufruf zu. Da sind wir uns einig. Also lasst uns das Ding alle zusammen machen, aber nicht gegen die Menschen, die hier wohnen. Sie gehören auch dazu, wir müssen das MIT ihnen machen; Wir alle zusammen.

Die Politiker lachen sich schlapp, wenn wir den Leuten ihre Sachen kaputt machen und die Leute sind dann verzweifelt und wütend und dann rufen sie nach der Polizei – und die Polizei macht dann die Gelbwesten platt, also den Widerstand gegen das System. Also macht jetzt keine Randale. So wie es jetzt in Deutschland aussieht, würde das nur den „kriminellen Händen an den Hebeln der Macht“ helfen, jeden Widerstand nieder zu machen, damit alles so bleibt oder noch schlimmer wird.

Es gibt so viel, was hier schief läuft – zum Beispiel Banken, Schuldgeld-System, gekaufte Richter, abgeholzte Bäume, vergiftetes Essen und ein Gesundheits-System das von der Krankheit der Menschen profitiert, Mega-Gehälter für Konzernbosse, Börsen-Haie und Spitzenpolitiker die dann auch noch Unsummen für Berater ausgeben und so weiter… Die glauben, das ist hier ein Selbstbedienungsladen. Das kann doch nicht angehen!

Es gibt so viele Groß-Parasiten, die die Menschen ausnehmen, wie die Weihnachtsgänse und ihnen das dann als Demokratie verkaufen. …nur weil wir alle 4 Jahre mal wählen dürfen, welcher Lobbyist nun im Rampenlicht stehen soll – also sogenannter „Volks-Vertreter“ – das Wort muss weg.
Die Menschen wissen selber, was sie wollen. Man muss es ihnen nur zutrauen – Freiheit muss man nicht lange lernen, auch wenn man schon lange domestiziert und gezähmt war.
Wir Menschen sind von Natur aus mit Vernunft gesegnete Wesen, keine Computer-Tierchen, die von Soros und Konsorten programmiert und gesteuert werden.
Oh, ja! Der Mensch kann denken! Wow!

Wir machen uns schon Gedanken, wie wir unser Zusammenleben dann ohne solche Bonzen organisieren wollen. Da sind wir noch nicht mit fertig. Das Ding ist noch in der Entwurfsphase. Das Ergebnis wird den Politikern und den Lobbyisten nicht gefallen. Aber wir wollen Freiheit statt Haltungs-Diktatur.
Ein paar wichtige Sachen, quasi die Eckpunkte, haben wir schon zusammen.
Leute, lasst uns darüber reden.
Wir wollen den Menschen ja sagen können, WOFÜR wir auf die Straße gehen, nicht nur, wogegen. Wenn die Menschen nicht wissen, was auf sie zukommt, wenn das alte System weg ist, dann kriegen sie Angst. Das ist ganz normal. Wir Menschen sind Angstbeißer. Alle. Das ist halt so. Also machen wir den Menschen, die keinen Plan haben was eigentlich abgeht, nicht noch mehr Angst! – Erschreckt sie nicht zu Tode. Lasst uns ihnen lieber sagen, wie wir uns gemeinsam eine neue Zukunft vorstellen.

Also. Das wären jetzt so ein paar Eckpunkte, in diese Richtung wollen wir gehen:
Keine Privilegien mehr, keine Parteien und Partei-Programme mehr.
Direkte Mitbestimmung der Menschen die in einem Land leben.
Alle Menschen machen mit, egal, ob sie entscheiden, was mit Wirtschafts- und Budgetüberschüssen gemacht wird, oder wenn es Engpässe gibt – beim Geld oder auch zum Beispiel in der Landwirtschaft.
Das Eigentum steht nicht mehr im Vordergrund, sondern der Zugang zu Eigentum – so dass jeder etwas davon hat. Das bedeutet aber auch mehr Verantwortung für jeden Einzelnen.
Wichtig ist der Zusammenhalt von Haus- oder Familiengemeinschaften. Ziel muss sein, dass es den Menschen und diesen Gemeinschaften, diesen kleinen Strukturen, gut geht. Sie sollen möglichst autark sein.
Wir brauchen neue Statussymbole – nicht Besitz, sondern menschliche Qualitäten wie Mitgefühl und positives Handeln für die Gemeinschaft muss gelobt und aufgewertet werden.
Nachhaltigkeit ist ganz wichtig, in der Landwirtschaft, im Gesundheitssystem, bei Geräten und allen anderen Gegenständen. Regionalität!
Neue Patentgesetze, Urheberrechte: Erfindungen, Wissen, Technologie, das muss den Menschen uneingeschränkt und frei zur Verfügung stehen.
Kinder sollen komplexes und auch lösungsorientiertes Denken von klein auf lernen und Eltern müssen genug Zeit für die Kinder haben – nicht nur malochen, Geld machen und Schrott-Sachen kaufen, die schnell wieder kaputt gehen. Spiritualität Ja, Religionen Nein. Vor allem dürfen Religionen keine Macht mehr haben. Wir müssen das Mittelalter und patriarchales Von-oben-nach-unten-regieren endlich hinter uns lassen. Keine Haltungs-Diktatur zulassen. Individuelle Kreativität und Spiritualität und Hinwendung zu Mutter Natur fördern. Technik Ja, Forschung Ja, aber so, dass es nicht auf Kosten von Mensch und Natur geht. Es sind nur Stichpunkte…
Thema Gewaltschutz: Das steht und fällt auch ganz maßgeblich mit dem Bild vom Menschen (auch von der Frau) das wir, als Gemeinschaft, dann in unseren Köpfen haben.

Das wird vielen nicht gefallen
, vor allem denen nicht, die jetzt viel besitzen, die jetzt viel Macht und viel Anerkennung haben – Sonst hätten wir dieses neue System nachhaltiger Gerechtigkeit ja schon. Dafür gehen wir auf die Straße. ALLE. GEMEINSAM. – Für diese Idee wollen wir auch die Menschen gewinnen, die es sich jetzt noch nicht vorstellen können. – Wir sind: Die Gelbwesten.